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Ohne Blasenentzündung durch die Schwimmbadsaison

Vor allem Frauen leiden oft unter bakteriellen Blasenentzündungen, auch Zystitis genannt. Ständiger Harndrang, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen gehören zu den häufigsten Symptomen.

Besonders zur Badezeit im Sommer haben die Bakterien wieder ein leichtes Spiel. Wenn die nasse Kleidung nach dem Schwimmen nicht gewechselt wird, kommt es schnell zu einer Unterkühlung der Harnwege. Wie AVIE Apotheker xy erklärt, hat jede Frau mindestens zwei Mal in ihrem Leben diese Erkrankung.

„Frauen bekommen deshalb öfters Zystitiden, weil ihre Harnröhre deutlich kürzer ist als die der Männer. Keime können daher schneller in die Blase gelangen“, erklärt der Apotheker. Knapp zehn Prozent der Frauen bekommen wiederholt Harnwegsinfektionen. Von einer chronischen Blasenentzündung sprechen Ärzte dann, wenn sie regelmäßig auftreten und Antibiotika nicht mehr helfen. Eine relativ neue Therapie ist auch die sogenannte Strovac-Impfung. Sie bremst die Bakterienausbreitung und stärkt das Immunsystem.

Vor allem das Bakterium Escherichia coli gelangt von den Harnwegen in die Blase und führt dort zu einer Entzündung der Schleimhäute. Wer viel trinkt, kann seine Blase damit auch vor Krankheitserregern schützen. „Besonders wirksam ist der Saft der Cranberry-Frucht“, erklärt AVIE Apotheker xy. Cranberrys enthalten Stoffe, die das Einnisten von Bakterien in den Schleimhäuten verhindern können. Auch Blasentees haben eine heilende Wirkung.

Text: MK | http://avie.de/
Bild: Traumtaenzerin / pixelio.de 

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