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Das kribbelnde Tabu: Fußpilz

Sommerzeit heißt Badezeit! Doch leider sind öffentliche Bäder ideale Verbreitungsstätten für Haut- und Nagelpilze. Fast zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Fußpilz, aber lediglich jeder zehnte lässt ihn behandeln.

Wer mit Fußpilz ins Freibad geht, gefährdet die übrigen Schwimmbad-Besucher, denn Menschen mit Fußpilz verlieren bei jedem Schritt zahlreiche hochinfektiöse Hautschuppen. So ist die Folge des Schwimmspaßes nicht selten ein leichtes Jucken zwischen den Zehen, das den Fußpilz ankündigt. Das Tragen von Badeschuhen in Schwimmbädern und Saunen ist die wirkungsvollste Art der Vorsorge. „Auch wer bereits an Fußpilz erkrankt ist, schützt andere, wenn er Badeschlappen benutzt. Eine Hautpilzinfektion der Füße beginnt meist zwischen den Zehen. Die feuchten Zehenzwischenräume bieten den Erregern einen optimalen Nährboden. Daher sollten die Füße und Zehenzwischenräume sorgfältig getrocknet werden.

Folgende Tipps helfen, Fußpilz zu vermeiden:

- Füße täglich waschen, Zehenzwischenräume gut abtrocknen.

- Im Schwimmbad, in der Sauna und im Hotelzimmer sind Badeschuhe ein Muss. Die Ansteckungsgefahr ist hier besonders hoch.

- Wer regelmäßig schwimmen geht, kann mit einem Antipilz-Spray vorbeugen.

- Bequeme, gut belüftete Schuhe und Strümpfe aus Naturmaterialien tragen, Strümpfe täglich wechseln.

Ist der Fußpilz einmal ausgebrochen, kann ein umsichtiges Verhalten des Patient den Therapieerfolg begünstigen: 

- Die Behandlung nicht vorzeitig abbrechen. Je nach Medikament kann diese bis zu drei Wochen dauern.

- Während der Behandlung täglich die Handtücher und Socken wechseln.

-Schuhe mit Desinfektionsspray aussprühen.

- Beim Wäschewaschen Desinfektionsmittel benutzen, um die Pilzerreger zuverlässig aus der Kleidung zu verbannen!

Die besten Heilungschancen bestehen, wenn die Behandlung konsequent durchgeführt wird. Neben bewährten Produkten, die eine Behandlung über drei Wochen mit mehreren Anwendungen täglich erfordern, gibt es neuere Präparate, bei denen eine Behandlung einmal täglich ausreicht. Bei einer ganz neuen Arzneimittelgeneration ist für die Behandlung sogar eine nur einmalige Anwendung nötig.

Wer einen Hautpilz zügig behandelt, verhindert eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes. So kann ein Übergreifen des Hautpilzes auf die Nägel vermieden werden. Ihr AVIE-Apotheker berät Sie umfassend zu allen Fragen der Vorbeugung gegen Fußpilz und zur dessen Behandlung.

Text: MK | http://avie.de/
Bild: Petra Schmidt / pixelio.de

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